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Harz-Lauf

19. Oktober 2017

 40. Harzgebirgslauf

Die „Schwedter Hasen“ des TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e.V. starteten traditionsgemäß beim schönsten Naturlauf im Harz. Dieser besonderer Start, der 40. Lauf dieser Art, wurde für zehn Hasen ein tolles Erlebnis durch die malerische Landschaft des Nationalparks Harz. So hatten sich die „Schwedter Hasen“ Strecken über die Marathon- Distanz, Halbmarathon, 11 km und den 2 km Kinderlauf angemeldet. Am Abend zuvor trafen sich die Hasen, Dank Ralf Papendieck, am Rathaus Wernigerodes, um die Startunterlagen abzuholen. Hier gab wie in jedem Jahr Waldemar Cierpinski Lauftipps jeglicher Art. pageDie laue Sommernacht locke nicht nur Sportler in die wunderschöne Innenstadt, sondern auch weitere Touristen. Sie alle erfreuten sich bei einem Abendessen an Straßensängern und Kulturprogrammen. Am nächsten Morgen startete die riesige Läuferschar mit 4000 Aktiven bei bestem Wetter, knapp über 20 Grad, in Wernigerode auf der Start – Ziel – Wiese in der Himmelpforte. Das Motto des 40. Harz-Gebirgslaufes „Alles bewegt sich“ traf auch für den Brockenkinderlauf über 2 km zu. Hier konnte für Familie Sternkiker ein Rekord gebrochen werden. Auf dieser Strecke lief Rio Sternkiker in einer Zeit von 8:52 min über die Ziellinie. Nach anfänglicher Führung überholte ihn nur ein einheimischer Konkurrent aus Wernigerode.

Somit war er 25 sec schneller als sein Bruder Ricky Sternkiker vor neun Jahren auf derselben Strecke. Er heimste dafür eine tolle Schärpe und einen Pokal ein. Beide sind somit stolze Vizemeister über 2 km. Auf der Marathonstrecke, die zu den schwersten Deutschlands gehört, lief Susanne Scheffler nach 4:39 h ein und belegte den 13. Platz in ihrer Altersklasse. Für sie war es der bereits 14. Marathon des Harzgebirgslaufes. Bei der männlichen Konkurrenz erreichte Maik Hempel den 24. Platz seiner Altersklasse in einer Zeit von 3:56 h. In der Teamwertung belegten beide mit Ralf Papendick, Eric Holzenburg und André Pohlmann den 21. Platz und landeten somit im guten Mittelfeld. Den Sonntag nutzen die „Schwedter Hasen“ auf verschiedenste Weisen. So ging es in den Kletterpark von Ilsenburg, zur größten Doppelseilrutsche, entlang der höchsten Staumauer Deutschlands, an der Rappbode Talsperre oder über die längste Seilhängebrücke der Welt. Der Harz ist immer wieder eine Reise wert.

Heike Sternkiker

 

 

 

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